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17.03. - 01.04.2018 Bettseicher Tage

Unkraut oder Kraut? Bei uns wird er liebevoll Bettsäächer genannt, was so viel wie Bett-Pinkler bedeutet. Dieser Name ist wahrscheinlich auf seine harntreibende Wirkung zurückzuführen!

In Deutschland wird der Löwenzahn je nach Gegend auch Butterblume, Kuhblume, Hundsblume, Schäfchenblume, Schweineblume, Pfaffenröhrlein, Kettenblume, Kettenstock, Düwelsbloom, Melkdistel, Milidistel, Gänsezunge, Bammbusch, Golichter, Bärenzahnkraut, Sonnenwurzel, Pferdekraut, Augenmilch, Lichtbloom, Milchstöck, Pfaffenplatte, Pissblume und Maiblume genannt.

In Österreich auch Kuhblümel, Milchdieb, Milchbleaml, Saublume, Seichkraut, Soachbleaml, Röhrlkraut, Bettsähcher, Popenblume, Pfaffenpinkler und Mönschsblume.     

In der Schweiz wird der Löwenzahn Hundszunge, Mistfink, Kuhblume, Guguche, Chüngelichrut und Sonnewirbel genannt

Es gibt eigentlich kaum einen Ort wo man nicht auf ihn trifft, sogar zwischen Pflastersteinen und in Asphaltritzen taucht er auf. Aber das ist noch lange kein Grund ihn zu hassen, nein, aufessen soll man ihn.

In der Volksmedizin wird der Löwenzahn als Heilpflanze gesammelt und wird auch aus medizinischer Sicht als besonders wertvollen Salat geschätzt. Abgesehen von seiner Heilwirkung bei Gicht, Gallenfunktionsstörungen, Appetitlosigkeit und vielen anderen Leiden des menschlichen Organismus, schmecken die Blätter fantastisch als Salat, und die Blüten zu Gelee verarbeitet, sind eine Köstlichkeit!

 

Im März und April erwarten Sie wieder besondere kulinarische Erlebnisse, darunter auch ein lukullischer Streifzug durch die saarländischen Märzwiesen, wo Löwenzahn und Sauerampfer warten. Genießen Sie viele leckere Gerichte um den »Bettsäächer«, wie wir Mosel-Franken unseren Löwenzahn liebevoll nennen.


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